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Domaine Olivier Pithon, Côtes du Roussillon, Cuvée Lais, rot

Domaine Olivier Pithon, Cuvée Lais, Biowein rot
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Domaine Olivier Pithon, Côtes du Roussillon, Cuvée Lais, Biorotwein, 2010
Mit dem ersten Schluck sieht man die Weinberge vor sich, spürt würzige Kräuternoten, deutliche Beerenaromen und eine erstaunliche Frische, gepaart mit einer Mineralität, die vom Schieferboden herrührt und den nachhaltigen Eindruck untermauert, den dieser charaktervolle Biorotwein hinterlässt.
Dekantieren Sie ihn 1 Stunde vor dem Servieren, die ideale Trinktemperatur ist 15 ° C.
Analyse: Alkoholgehalt 13,15 %, SO2 total 19 mg/l, Säure total 4,19 g/l, PH 3,3.
Rebsorten: 40 % Carignan, 40 % Grenache Noir,10 % Syrah, 10 % Mourvedre
Die Weine von Olivier Pithon widerspiegeln das Mosaik der Natur, von den Weinbergsböden aus Schiefer, Mergel, Lehm und Kalk, von alten, seit Jahrhunderten einheimischen Rebsorten und von einem Winzer der hier seine Heimat gefunden hat.
Biowein zertifiziert durch FR-Bio-01

Weinbereitung
Die Reben im Alter von 30 - 60 Jahren gedeihen auf kalk- mergel und schieferhaltigen Böden. Nach der manuellen Weinlese werden die Beeren von den Trauben getrennt und 20 - 30 Tage bei niedriger Temperatur mazeriert und mit den traubeneigenen Hefen vergoren. Danach reift der Weine 16 Monate in Betontanks und großen Fässern aus Holz.
Die Erntemenge je Hektar beträgt nur 30 Hektoliter. Insgesamt wurden von diesem Wein nur 15.000 Flaschen erzeugt.
Domaine Olivier Pithon
Gegründet 2001 in Calce, einem kleinen Ort im Roussillon
Weinbaufläche 15 Hektar
Weinerzeugung/35.000 Fl./Jahr
Boden: Schiefer, Mergel, Lehm und Kalk
Rebsorten weiß: Macabeo, Grenache Gris und blanc
Rebsorten rot: Syrah, Carignan, Grenache noir, Mourvèdre
Anbauweise: biologisch und biodynamisch
Winzer: Olivier Pithon

Der Werdegang von Olivier Pithon Die erste Berührung mit Wein hatte Olivier im Alter von 4 Jahren bei seinem Großvater der Winzer in Anjou, und bei seinem „großen Bruder“ der Kellermeister in den Côteaux du Layon war. Dort arbeitete er ab 14 Jahren in den Weinbergen und im Weinkeller mit. Seine dortigen Erlebnisse ließen den Wunsch reifen, nicht etwa Oenologie zu studieren, sondern in der Praxis alles über Wein zu erlernen.
Sein Weg führte ihn mit 18 Jahren nach Bordeaux – Saint Emilion, wo er zu Stéphane Derenoncourt, einem Winzer kam, der sich von vielen anderen unterschied. Er war Autodidakt und vermittelte seine eigenen Erfahrungen die er als Mensch mit wachen Sinnen während eines langen Winzerlebens gesammelt hatte. Er sensibilisierte ihn für die Feinheiten der weinbaulichen Aspekte. Brachte ihm Fingerspitzengefühl in der Weinbereitung nahe, den Respekt für naturgegebene Abläufe und die Bedeutung der zeitlichen, sowie der technischen Präzision bei der Koordination und Durchführung von ergänzenden Maßnahmen im Keller.
Leider wird in der klassischen schulischen Ausbildung nicht gelehrt, dass der Schlüssel zu gutem Wein die Liebe, Poesie und die Freude ist. Stephane hat ihn das wissen lassen und nichts weiter…
Nach weiteren Praktika die Olivier Pithon im Jurançon und im Beaujolais verbrachte, schien die Zeit reif, sich einen Platz fürs Leben zu suchen, den Traum zu verwirklichen, auf eigenen Füßen zu stehen, einen eigenen Weinberg zu besitzen, den eigenen Wein zu machen. Auf Vermittlung seines Bruders Jo, besuchte er Ende 2.000 dessen Freund Gerard Gauby (Domaine Gauby) in Calce (Pyrenées Orientales), ebenfalls ein begnadeter Winzer. Für Olivier wurde er ein weiterer Mensch, Mentor, Freund, Pate, der sein Leben prägte. So wurde Olivier Pithon innerhalb eines Monats vom Arbeitslosen zum selbstständigen aber fast mittellosen Winzer. Mit einem Bankkredit wurde ein Märchen wahr, 8,5 Hektar Weinberge mit alten Reben, einige Fässer und ein aufgegebenes altes Winzergebäude wurde sein eigen.
Der erste Tag in seinem Weinberg mit alten Cariganreben an Schieferhängen, gepflanzt im Jahr 1940 im Zeichen des Saturn, bleibt für immer in seinem Gedächtnis eingeprägt. Die Schere in der Hand , den Blick aufs Mittelmeer, die Berge der Pyrenäen im Südwesten und der Corbieres im Nordwesten gerichtet. Selbst seine kühnsten Träume wurden übertroffen. Ein neues Leben, nicht der Höhepunkt, ein verrücktes Abenteuer begann. Er gab alles dafür, Mut, Fleiß und Schweiß, Liebe, Freude und Stolz, um die bestmöglichen Weine zu erzeugen. Dass er Wein ohne Chemie, also Biowein machen wollte, war von vornherein klar. Es war ein Zeichen des Respekts, eine qualitative Anforderung, auch eine Frage des Lebensstils und der Lebenseinstellung. Wirtschaftlich für ein Weingut im Anfangsstadium zwar unvernünftig, aber er konnte nicht anders als großzügig mit der Natur umzugehen. Seine Reben mit Produkten zu behandeln auf deren Verpackung zur Warnung ein Totenkopf abgebildet ist, kam niemals in Frage. Er tut wie viele andere Biowinzer nichts Außergewöhnliches, er pflügt, bringt Kompost aus, sät Leguminosen, versprüht hin und wieder eine Schwefelbrühe aus natürlichem Schwefelpulver gegen Mehltau. Seit 2011 geht er zur biodynamischen Wirtschaftsweise über, zu der die Verwendung dynamisierten Präparate (501 und 500) auf der Basis von Silizium und Hornmist, ergänzt durch Kräuterbrühen aus Schachtelhalm, Farn und Nesseln in homöopathisch kleiner Dosierung bei einem bestimmten Stand der Gestirne ausgebracht werden. Sein Ziel ist es, die bestmöglichen Weine zu erzeugen die seine Weinbergsböden, die Reben und das Klima widerspiegeln, verbunden mit dem Wunsch, zukünftigen Generationen ein gesundes Stück Erde zu hinterlassen, denn wir haben Sie nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern wir leihen sie uns von unseren Kindern.

Die Weinernte
Sie ist die Belohnung für ein Jahr harter Arbeit im Weinberg, ein Geschenk der Natur und der Höhepunkt eines Weinjahrgangs. Es ist eine schöne Zeit, zu erleben wie Verwandte, Freunde und Freudinnen aus der ganzen Welt und in allen Hautfarben eintreffen um bei der Weinlese mitzuhelfen und Jahr für Jahr ein gutes Team bilden. Der Sommer geht zu Ende, die Nachmittage sind noch zu heiß für die Weinlese, aber wenn sich der Tau der Nächte auf den Weinblättern und Trauben verflüchtig hat, werden Trauben am vormittags gelesen und in kleinen Kisten in den Keller zur Weiterverarbeitung gebracht. Olivier Pithon meint, 80 % der Weinqualität würde bereits zum Zeitpunkt der Weinlese feststehen. Daran beteiligt sind auch die Erntehelfer, ihre Freude an der Arbeit und die gelöste Atmosphäre während der 4 – 5 Wochen dauernden Weinlese. Technisch ist es schwierig, sieben verschiedene Rebsorten zum optimalen Zeitpunkt zu lesen, zu pressen, bei kalten Temperaturen mazerieren zu lassen, die Gärung mit natürlichen Hefen einzuleiten, und auch physisch ist es eine anstrengende Zeit. 2011 war es Oliviers Pithons 22. Ernte und seine 10. eigene.


Artikelnummer 0336
EAN 3760103820024
1,00 l entspricht EUR 25,27
Versandgewicht 1,40 kg
Hersteller Domaine Olivier Pithon

Preis EUR 18,95
Anzahl   X 

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